Geschichte
Das bereits in der Jungsteinzeit besiedelte Genferseegebiet (Kanton Waadt) hatte eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich, als es 1803 der Schweizerischen Eidgenossenschaft beitrat. Eine Gegend, die viele Talente hervorgebracht hat und Wahlheimat vieler Persönlichkeiten ist.
Das Genferseegebiet war schon in der Jungsteinzeit besiedelt und wurde von den Römern kolonisiert, die Avenches, die Hauptstadt von Helvetien, gründeten. Die Gegend wurde 1302 Teil des Heiligen Römischen Reiches. Unter der Herrschaft von Bern nahm das Waadtland 1536 die Reformation an und wurde zum Zufluchtsort für protestantische Flüchtlinge, insbesondere französische Hugenotten, die zur Entwicklung der Gegend beitrugen. Infolge der Eroberung durch Napoleon I. trat der Kanton Waadt 1803 der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.
Das Genferseegebiet hat herausragende Persönlichkeiten hervorgebracht: den Erfinder des Michpulvers für Säuglinge Henri Nestlé, den Erfinder der Milchschokolade François-Louis Cailler, den Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz, den Filmemacher Jean-Luc Godard, den Heissluftballonfahrer Bertrand Piccard und den Raumfahrer Claude Nicollier. Einige Persönlichkeiten haben die Gegend zu ihrer Wahlheimat erkoren, wie Napoleon III., Igor Strawinsky, Ernest Hemingway, Coco Chanel, Charlie Chaplin, Audrey Hepburn, Georges Simenon, Barbara Hendricks und Michael Schumacher.
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